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SchwachSuper 

 

 

 

... um sich Ärger, Nerven und Zeit zu ersparen!
 

 

 


Hier mal, wie ich vorgegangen bin:
 

  • Nach dem Auspacken kommt der Gute erst mal an die Steckdose. Vorher wird nicht gefummelt, nicht blöd rumgemacht (Das EP121 kommt fast entladen bei Dir an und würde während der Win-Restinstallation abschalten, was zu einem zerstörten Betriebssystem führen würde).
  • Jetzt kann man schon mal das gute Stück hochfahren, und die vom System gewünschten Einstellungen machen.
  • Der nächste Schritt ist die Sicherheit. Sobald unser System Internetzugang hat, installiere ich die M$ Security Essentials als Virenkiller, und damit Win und andere Software nicht zu viel nach Hause telefonieren können, erweitere ich die Win-Firewall um den Windows Firewall Notifier.
  • Nach nem Neustart fang ich nun an, Windows zu aktualisieren. Darunter fällt wohl auch das SP1 (Bei neueren Geräten scheinbar schon dabei), was schon mal dauern kann.
  • Derweil ich aufs Win-update warte, installier ich mal alle Programme und Tools, die ich denke, brauchen zu können.
  • Ist alles fertig, hab ich quasi nach nem Neustart mein fertiges System.


Nun gibt's mehrere Möglichkeiten, sich ein wenig abzusichern:

Das jetzt Beschriebene ist die Vorbereitung für den Supergau. Also wenn gar nix mehr geht, Win nicht mal mehr booten will, man sich sein System total versaut hat, oder man sich nen sehr guten, extra hartnäckigen Virus eingefangen hat.
ACHTUNG! Das hier wird ne Systemsicherung. Seine Daten sollte man sich immer aktuell und öfter anders sichern!

Eine Sicherung besteht aus 2 Teilen - lass dich vom Umfang nicht abschrecken, wenn mans erst mal fertig hat, ist alles kein Problem mehr *g*

  1. Einem vollständigen Backup auf USB-HDD
  2. Eine USB-DVD oder einem USB-Stick, von dem man booten, und anschließen das Backup einspielen kann.

1.
Ein vollständiges Systembackup auf USB-Festplatte (das macht man immer, egal welche der 3 unten genannten Optionen weiter verfolgt wird). Das ist auch der einzige Punkt, den man öfter wiederholt - am besten jedes mal, wenn man viel am System geändert hat seit dem letzen Backup und sich 100% sicher ist, dass das System nicht kompromittiert ist.
 ► Systemsteuerung → Sichern und Wiederherstellen → Systemabbild erstellen

2. (Möglichkeit 1)
Wer einen externen USB-DVD/BR-RAM sein eigen nennt, erstellt am Ende des Backups einen Systemreparatur-Datenträger, über den man dann sein Backup im Notfall einspielen kann.
wer nur ein USB-DVD-Lesegerät hat, kann im Notfall dann auch eine Installations-DVD von Win7 nehmen, um sein Backup wieder herzustellen.

2. (Möglichkeit 2)
Hat man gar kein externes DVD/BR-Gerät, so muß man an nem großen Win7-Computer mit Hilfe der 2 mitgelieferten DVDs und einen USB-Stick, auf dem mind. 16 GB frei sind einen Wiederherstellungs-USB-Stick bauen lassen (erste DVD einlegen, und machen was das Ding einem sagt).
Mir wollte dies nur nie gelingen, da die Asus-Software meinte, keinen Stick zu finden.
ist der USB-Stick im Notfall fertig mit der Wiederherstellung des EP121, kann man sein Backup zurückspielen.
dieser Weg ist zwar ein bissi umständlicher als der erste, aber dafür muß man sich nicht gleich nen USB-DVD-Brenner zulegen.

2. (Möglichkeit 3)
Ganz elegant geht s mit einer Iso von Win7 64 Bit, die man mit Windows 7 USB-DVD Download Tool  auf einen USB-Stick (4 GB) kopiert. Ab nun hat man einen bootfähigen USB-Stick, von dem weg man Win7 installieren kann.
wer sich nicht selbst eine Win7 Iso erstellen kann oder will, hier ein Link → msft-dnl.digitalrivercontent.net/msvista...-65741/X15-65741.iso (Nix Illegales, einfach nur die Iso der Win 7 Home Premium 64 Bit.)
(Den benötigten Lizenzkey für eine eventuelle Installation von Win7 über diese ISO findest du auf der Rückseite des BT-Keyboards).


Ab nun kann man einfach beim Supergau folgendes machen:

Win per USB-Stick installieren.

Glücksversion: In der Rep.&Wiederherstellung USB-HDD wählen, 1 Bier lang warten. Neues/Altes System genießen ...

Manchesmal meint Win7 aber, das es von dieser USB-HDD nix machen darf, weil diese nicht dem aktuellen Win gehört, dann gehen wir über zur

Pechversion: Tastatur ran, Neustart & F8 drücken (könnte öfter nötig sein), Reparatur auswählen und USB-HDD ran, am Ende den Reparaturdatenträger wählen und warten ... und keine Panik! Das kann schon mal dauern.
 

 

Wer sich diese Art des Backups angetan hat, schläft wesentlich beruhigter. In kürzester Zeit hat man im Falle eines Gaus wieder ein vollständiges System am EP121, mit allen Programmen und pipapo.
 Ich kann dir den Aufwand nur wärmstens ans Herz legen!

Tipp, wenn's denn mal so weit ist ...

  • Man sollte immer ne USB-Tastatur greifbar haben.
  • Div. Menüabfragen beim Booten kann man mit der Lautstärkewippe (Cursor-Keys) und der Fronttaste (Enter) auswählen. Für das Rückspielen eines Backups benötigt man aber schon eine Tastatur.
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